Die Forderung nach mehr Qualität beherrscht seit etwa zwei Jahrzehnten zunehmend die Debatten um die Ausgestaltung der Gesundheitsversorgung. So verlangt der Gesetzgeber von den Leistungserbringern immer weitergehende Aktivitäten der Qualitätsförderung und -sicherung; die Gutachten des Sachverständigenrates beleuchten das Thema ausgiebig; Kongresse sowie Fachgesellschaften widmen sich ebenfalls kontinuierlich der Qualität der Versorgung.
Auch wenn die bisherigen Fortschritte als positiv zu würdigen sind, scheinen wir von einer konsistenten Umsetzung und einer im System verankerten Qualitätskultur noch weit entfernt zu sein.
Was sind Gründe dafür? Und vor allem: Was muss noch getan werden, damit der Qualitätsgedanke in der Gesundheitsversorgung wirklich gelebt wird? Bei unserem Symposium haben wir gemeinsam mit gesundheitspolitischen Fachleuten, Qualitätsexperten sowie Gestaltern auf System- und Versorgungsebene mögliche Ursachen und vordringliche Aktivitäten diskutiert, wie Qualität noch stärker in den Fokus der Gesundheitsversorgung rücken kann.
Grundlage der Diskussion war ein Thesenpapier, das unter der Federführung von Professor Dr. Max Geraedts zusammen mit wissenschaftlichen Experten im Auftrag der Bertelsmann Stiftung entwickelt worden ist.
Der Ergebnisbericht der Studie steht Ihnen nebenstehend als Download zur Verfügung.